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2021

Die Fortsetzung

Vor zwei Monaten habe ich über meine kulinarischen Erfahrungen mit der Küche des Restaurants „Fleur de Sel“ in Maintal berichtet, die mir sowohl für sich genommen als auch in Kombination mit interessanten Weinen große Genussmomente (mitunter über Stunden hinweg) bescherten – und das alles unter Corona-Bedingungen, das heißt mit Gerichten auf Vorbestellung zum Abholen und Verzehr am heimischen Esstisch.

Ein kulinarisches Tagebuch

Seit Oktober vergangenen Jahres arbeite ich dauerhaft und ausschließlich zu Hause in Maintal – keine Bürogemeinschaft, keine Reisen, keine Präsenzveranstaltungen, so wenig reale, physische Kontakte wie möglich. Corona-Zeit. Was mir diese Situation abgesehen von Videokommunikation erheblich erleichtert, ist der glückliche Umstand, dass sich wenige Straßen von meinem Wohnhaus entfernt ein Restaurant befindet, zu dessen Stammgästen ich mich zählen darf und zu dem meine Verbundenheit während der inzwischen monatelangen Restriktionen sogar noch stärker geworden ist.

Im Jahr 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie ab Mitte März sämtliche Weinmessen abgesagt, allen voran die ProWein in Düsseldorf und die VieVinum in Wien, die zuerst verschoben werden sollten, aber schließlich ganz ausfielen – sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr. Auch darüber hinaus gab es so gut wie keine Weinveranstaltungen.