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Ein kulinarisches Tagebuch

Seit Oktober vergangenen Jahres arbeite ich dauerhaft und ausschließlich zu Hause in Maintal – keine Bürogemeinschaft, keine Reisen, keine Präsenzveranstaltungen, so wenig reale, physische Kontakte wie möglich. Corona-Zeit. Was mir diese Situation abgesehen von Videokommunikation erheblich erleichtert, ist der glückliche Umstand, dass sich wenige Straßen von meinem Wohnhaus entfernt ein Restaurant befindet, zu dessen Stammgästen ich mich zählen darf und zu dem meine Verbundenheit während der inzwischen monatelangen Restriktionen sogar noch stärker geworden ist.

Im Jahr 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie ab Mitte März sämtliche Weinmessen abgesagt, allen voran die ProWein in Düsseldorf und die VieVinum in Wien, die zuerst verschoben werden sollten, aber schließlich ganz ausfielen – sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr. Auch darüber hinaus gab es so gut wie keine Weinveranstaltungen.

„Flaschenprotokoll“ ist ein – Achtung, Wortspiel! – unangemessen nüchterner und geradezu lakonischer Titel dieses Blogbeitrags. Es geht um vier Abende, die ich in den vergangenen Wochen mit Freunden aus dem Rhein-Main-Neckar-Gebiet verbrachte und an denen wir bemerkens- und berichtenswerte Weine nicht nur probierten, sondern tranken. Hier das… ja, eben: das Flaschenprotokoll.

In der Rubrik „Hochgeistiges“ erschien auch in diesem Jahr jeden Monat eine Spirituosen-Kolumne von mir im ef-Magazin. Die gesammelten Kolumnen 2019 habe ich nachfolgend wieder hier im Blog zusammengestellt.

Ende Mai dieses Jahres hatte ich das Vergnügen, zusammen mit David Ecobichon, Anke Sademann und Brigitte Jurczyk knapp vier Tage im Südwesten Frankreichs unterwegs zu sein. Dies ist der zweite Teil meines Reiseberichts: Er handelt von einem der Hauptakteure der regionalen Weinwirtschaft, den ich bis dahin erheblich unterschätzt hatte.